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Deutsch-türkische Partnerschaft
für berufliche Qualifizierung

German-Turkish Partnership
for Vocational Skills Development

Türk-Alman İşbirliğinde Meslek
Beceri Geliştirme Projesi

Was ist das TAMEB Projekt?

Der Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 führte zu einem großen Zustrom syrischer Flüchtlinge in die Türkei. Ende 2015 lebten nur etwa zwölf Prozent der rund 2,5 Millionen registrierten Personen in Flüchtlingscamps. Die große Mehrheit der Flüchtlinge hält sich inzwischen verstreut in der gesamten Türkei auf, vor allem in den Provinzen in der Nähe der syrischen Grenze. Die große Zahl und die bereits lange andauernde Anwesenheit der Syrerinnen und Syrer belasten den türkischen Staat und insbesondere die Kommunen, in denen die Flüchtlinge leben. Den geflüchteten Menschen fehlt in den weitaus meisten Fällen eine Perspektive, um eine Existenz für sich und ihre Familien zu planen. Qualifizierungsangebote können ihre Zukunftsperspektiven in der Türkei, in einem anderen Land oder nach einer Rückkehr in ihre Heimat verbessern.

Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Vorhaben TAMEB soll dazu einen Beitrag leisten. Den Auftrag zur Durchführung des TAMEB-Projektes erhielt sequa gGmbH. Das BMZ stellt sequa für das Vorhaben TAMEB („Deutsch-türkische Partnerschaft für berufliche Qualifizierung / Türk Alman Işbirliğinde MEsleki Beceri Geliştirme Projesi“) mehrere Millionen Euro bereit.

Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH ist als Teilprojektpartner von sequa gGmbH an den Standorten Ankara (Teilprojekt 01) und Kilis (Teilprojekt 11) tätig.

Projektlaufzeit Ankara: 01.04.2017-30.04.2019
Projektlaufzeit Kilis: 01.06.2017-30.04.2019

Projektziel

Ziel des Vorhabens ist es, den syrischen und türkischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kompetenzen zum Erwerb von Einkommen aus angestellter Beschäftigung oder unternehmerischen Tätigkeiten zu vermitteln.

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Zielgruppen

Das Vorhaben soll sowohl jungen und erwachsenen Syrerinnen und Syrern als auch benachteiligten Türkinnen und Türken (Unqualifizierte, Arbeitslose) offen stehen. Dadurch lässt sich sowohl eine bessere Integration der syrischen Flüchtlinge in die türkische Gesellschaft fördern als auch ein weiterer Nutzen für die Aufnahmegemeinden schaffen. Das Vorhaben legt ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung von Frauen.

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Maßnahmen

An den Projektstandorten ist jeweils vorgesehen, Qualifizierungsangebote in verschiedenen Berufsfeldern bereitzustellen. Für syrische Teilnehmerinnen und Teilnehmer beginnt eine Maßnahme in der Regel mit Türkischunterricht und einem Kurs zur soziokulturellen Einführung in die Lebens- und Arbeitsbedingungen.

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Projektförderer, Leitung und Partner

TAMEB ist ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördertes Vorhaben unter Leitung von Sequa gGmbH.

Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH ist von sequa gGmbH zur Leitung der Teilprojekte 1 in Ankara und 11 in Kilis beauftragt. Hierzu arbeitet das BFW NRW gGmbH mit Syrian Friendship Association (SFA) zusammen.

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